Tier und Co
Unsere
Gesellschaft ist von mehreren Widersprüchen geprägt.
Einerseits leben wir täglich mit den modernsten Medien und
verbringen unsere Zeit in einer hoch entwickelten und technologisierten
Welt. Andererseits benötigen die Menschen mehr den je
Zuwendung und sozialen Halt, um in dieser sterilen medialen Welt
bestehen zu können. Tiere helfen
Nicht immer reichen zwischenmenschliche Beziehungen aus, um
für Wohlbehagen zu sorgen. Viele Menschen verfügen
auch nicht über soziale Vernetzungen und können weder
auf Freundes- noch auf Familienkreis zurückgreifen, um sich in
einem sozialen Netzwerk zu bewegen. Viele dieser Menschen haben
für sich einen anderen Weg gefunden, um auch die emotionale
Ebene befriedigen zu können. Die Tiere. Heutzutage gibt es
sehr viele Tierbesitzer und es scheint, als werden es immer mehr. In
vielen Haushalten leben auch Katzen, Hunde, Fische oder andere
Kleintiere mit den Menschen zusammen. Nur wenige Haushalte halten sich
auch Reptilien und andere Kriechtiere. Diese
gelten als weniger kuschelig und es gibt auch eine Scheu und
Widerwärtigkeit gegenüber derartigen Tieren. Zudem
ist das Halten von Reptilien in Haushalten in vielen Ländern
auch verboten. Unliebsamer
Störenfried
Es gibt auch noch andere Tierarten, die eher störend empfunden
werden. Besonders im Frühjahr und im Herbst kommen die Marder
aus ihren bauten. Diese Tiere sind zwar scheu und fügen dem
Menschen grundsätzlich kein Leid zu. Allerdings haben sie es
häufig auf die Autos und Kraftfahrzeuge der Menschen
abgesehen. Die noch warmen Motorräume sind geradezu einladend
für die Tiere und dienen diesen als Nachtquartiere. Dabei kann
es zu Schäden kommen. Zudem lieben die Marder auch die
Leitungen in den Motorräumen und knabbern an diesen rum. Viele
Menschen erlebten morgens so schon ihr blaues Wunder, als sie auf dem
Weg zur Arbeit waren und der Wagen einfach nicht anspringen wollte.
Hier sollte die Marderfalle
anscheinend Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die
Tierchen sich nicht mehr den Kraftfahrzeugen nähern.

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